Der Senegal

Allgemeines

Der Senegal mit einer Fläche von 196.722 km² liegt in der sudanesisch-sahelischen Zone Westafrikas. Der Senegal ist ein flaches Land, in dem die Höhenlage selten 100 m übersteigt. Das Land grenzt im Norden an Mauretanien, im Osten an Mali, im Süden an Guinea-Bissau und Guinea-Conakry und im Westen mit einer Küstenlänge von 700 km an den Atlantischen Ozean. Gambia bildet eine Enklave von 10.300 km2.
 

 
 

Kinder und Jugendliche

Die senegalesische Bevölkerung ist sehr jung:

Die Hälfte der Bevölkerung ist jünger als 19 Jahre und sehr ungleichmäßig über das Land verteilt. Am dichtesten besiedelt sind der Westen des Landes, das Zentrum und der Nordwesten, während der Osten und Nordosten nur dünn besiedelt sind. Die Region Saint-Louis liegt im Nordwesten.

Kinder unter 15 Jahren machen 39,2 % der Gesamtbevölkerung aus, wobei Jungen mit 40,6% einen höheren Anteil haben als Mädchen (37,6%) 
Die Bevölkerungsdichte lag 2013 bei nur 65 Einwohnern pro km² und ist bis 2023 auf 92 Einwohner pro km² gestiegen.

Wirtschaft

Der Senegal hat eine hohe Vulnerabilitätsrate (Maß für die Verletzlichkeit eines Raumes). 2/3 der Gefährdung betrifft Armut und 1/3 die Gefahr, in Armut zu stürzen. In den ländlichen Gebieten (53 % der Bevölkerung) leben 80% der stark armutsgefährdeten Haushalte und zwei Drittel der armutsgefährdeten Haushalte.

Die Arbeitslosenquote ist laut ILO (International Labour Standards) 2023 auf 5,3 % gesunken. Die Arbeitslosenquote ist in den ländlichen Gebieten höher und wird auf 24,9 % geschätzt, während sie in den städtischen Gebieten 21,2 % beträgt. Je nach Geschlecht sind Frauen (38,3 %) stärker von Arbeitslosigkeit betroffen als Männer (11,3 %).
Die Arbeitslosigkeit ist bei Personen mit geringer Ausbildung sehr hoch. In den ländlichen Gebieten leidet die überwiegend in der Landwirtschaft tätige Bevölkerung unter einer hohen Analphabetenrate und Unterbeschäftigung und ist darüber hinaus den unregelmäßigen Niederschlägen und der Dürregefahr ausgeliefert.

Politische Lage

Das politische Geschehen ist durch einen Machtwechsel 2024 gekennzeichnet, der eine größere Stabilität verspricht. Im Fokus steht die Dezentralisierung, durch die mehr Befugnisse auf die Regionen, Gemeinden und ländliche Gemeinschaften übertragen werden, insbesondere in den Bereichen Bildung, Alphabetisierung, Förderung der Landessprachen und Berufsausbildung.


 

Was bedeutet das für unsere Schule?

Regionale Bürgergruppen sind Beobachter und helfen durch ihren großen Einfluss


Das Grundgesetz ermöglicht in einem gewissen Maß nationale und internationale Einflussnahme

 

Wir bündeln also die Kräfte derjenigen Organisationen, die sich für eine qualitativ hochwertige Bildung für alle und für die Förderung bewährter Verfahren einsetzen und formen so eine moderne Bildungslandschaft.